Adobe Illustrator Farbfelder auf „Global“ ändern

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In einer Adobe-Illustrator-Grafik ist es sinnvoll, gleiche Farbtöne global ändern zu können. Das geht auch, wenn keine Schmuckfarben wie HKS oder Pantone im AI-­Dokument vorhanden sind. Dazu muss man in den Farbfeldoptionen der Farbe die Checkbox „Global“ aktivieren. In der Palette erkennt man diese Farben an dem grauen Quadrat neben dem Symbol für den Farbmodus. Schmuckfarben haben ein Quadrat mit einem Punkt.

ai-farbpalette-pop-upBei alten oder importierten Dokumenten lässt sich diese Einstellung leicht für viele Farben gleichzeitig ausführen. Im Pop-up-Menü der Farbfeldpalette wählt man „Verwendete Farben hinzufügen“ oder entsprechend „Ausgewählte Farben hinzufügen“ aus. Adobe Illustrator fügt alle Farben als „globale“ Farbfelder hinzu. (Eventuell zuerst die nicht verwendeten Farbfelder im Pop-up-Menü der Farbpalette auswählen und löschen.)

Noch ein kleiner Tipp zur Benennung von Farbfeldern: Wenn man möchte, dass ein Farbfeld nach den Farbwerten benannt wird, statt z.B. „Helles Lila“, dann löschen Sie einfach den Namen in den Farbfeldoptionen und klicken „OK“. Illustrator macht es automatisch richtig.

Informationen über InDesign-Links in eine CSV-Datei schreiben

scriptdocumentWer umfangreiche Medien erstellt und seine in InDesign-Dokumenten verknüpften Bilder auf Datenträgern verstreut hat, der ist vielleicht an diesem AppleScript interessiert. Es erstellt einen Report über alle in InDesign-Dokumenten verknüpften Dateien. Wenn Dokumente geöffnet sind, kann man entweder diese auswerten oder einen Ordner auswählen der InDesign-Dokumente enthält. Es werden auch Infos über Farbraum, Auflösung, Verzerrung, Rotation ausgegeben.  Falls ein Kunde nach einem Bild fragt, das Sie in einem Druckprodukt verwendet haben, findet man es schnell mithilfe der erzeugten Liste, die auf dem Desktop gespeichert wird. Das Script platziert man in /Programme/Adobe InDesign Cx/Scripts/Scripts Panel/, dann kann man es von der Script-Palette (Menü Fenster) aus starten. Ausprobiert wurde es mit OS X 10.6 und 10.8 mit CS5.5, CS6 und CC.

ICC-Profile von Bildern ermitteln in OS X mit sips

Zwei Möglichkeiten, wie man ein Verzeichnis mit Bildern auf ICC-Profile analysieren kann.

Mit einer Spotlightsuche kann man ermitteln, welche Bilder  z.B. mit einem bestimmten Farbprofil getaggt sind oder welchen Farbraum sie haben: Das Verzeichnis anklicken, Apfeltaste-F, in den Suchoptionen „Andere“ wählen und nach „Farb“ suchen. Die beiden Suchkriterien mit Klick auf die Checkbox ins Menü einfügen. In das Suchfeld z.B. „RGB“ eingeben.

Mit dem Kommandozeilenprogramm „sips“ geht es besser, wie ich finde:
Terminal (Dienstprogramme) öffnen, cd, gefolgt von einem Leerraum, eingeben. Das Verzeichnis vom Finder in das Terminalfenster ziehen und Return eingeben. Damit wechselt man in das Verzeichnis mit den Bildern.

Dann die sips-Befehle, gefolgt von einem Return, eingeben:

sips -g profile *.* 

Um den Farbraum zu ermitteln:
sips -g space *.*

Um Transparenzen zu ermitteln:
sips -g hasAlpha *.*

Wer nur Informationen für ein bestimmtes Bildformat benötigt, der gibt z.B. am Ende *.tif  oder *.jpg  ein.

Wer wissen will, was sips noch alles kann, der gibt im Terminalfenster „man sips“ ein.

Informationen über InDesign-Dokument abrufen

Falls man mit einem InDesign-Dokument Programmabstürze hat, kann es helfen, das Dokument als IDML zu exportieren. Damit wird das Dokument auch von Verweisen auf PlugIns von Fremdanbietern  „gereinigt“. Diese Vorgehensweise ist sicher bekannt. Aber wie bekommt man Informationen über ein InDesign-Dokument? So geht’s: Apfeltaste (cmd) drücken und im InDesign-Menü „Über InDesign“ auswählen.

CDU unverständlich auf Plakaten in NRW und Rheinland-Pfalz

Als Schriftsetzer staune ich über die Typografietrends in der Werbung. Was auf Kinoplakaten schon seit Langem zu finden ist, übernehmen Kreative, die ganz offenbar unsicher im Umgang mit Buchstaben sind, zunehmend auch z.B. für Wahlwerbung. Wie innovativ!

Der gesamte Text auf den Wahlplakaten der CDU bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und NRW – fast ausschließlich in Großbuchstaben. Jeder gute Typograf weiß, dass gemischte Schrift besser lesbar ist. Der vorbeifahrende Autofahrer soll doch die Inhalte mühelos erfassen können! Oder kommt es auf die Aussagen nicht an? Reicht den Wählern ein schönes Gesicht auf dem Plakat? Liebe CDU-Agentur, ihr unterschätzt die Macht der Lettern. Meint ihr wirklich, die Menschen erinnern sich nur an die Gesichter – ohne den dazugehörigen Text?

Der Slogan UNSER LAND VERDIENT DAS BESTE wirkt auf mich wie schwer verständliches Geschrei.

NEC Spectra View Reference 301

Ein hervorragender Monitor für Softproof und Druckvorstufe. Allerdings mit leisem Pfeifgeräusch, wenn er ab einer Leuchtdichte von mindestens 120 cd/m2 profiliert wird. Dieser Wert ist das Minimum für ausreichenden Kontrast, besser wäre 130 cd/m2 oder höher. Ein Austausch des Monitors brachte  Linderung, das Pfeifen ist nicht mehr ganz so nervig, aber es ist nach wie vor da. Für einen Drucksaal bestens geeignet, für sehr ruhige Arbeitsplätze meiner Meinung nach nicht.

Objekte auf bestimmte Breite oder Höhe bringen

Um in InDesign einen Objekt- oder Bildrahmen auf eine gewünschte Größe zu bringen, gibt man den Wert mit Maßeinheit direkt in das Feld für die prozentuale Skalierung der Steuerungsleiste ein. Noch ein kleiner Tipp: Mit einem Klick auf die Label neben den Feldern lässt sich deren Feldinhalt auswählen.


Automatische Layoutanpassung in InDesign

Nimmt man mit „Dokument einrichten“ oder „Ränder und Spalten“ Änderungen an einem Layout vor, kann es mitunter mühsam sein, die Textrahmen und Objekte neu anzuordnen. Ein Großteil dieser Arbeit lässt sich mit dem Dialogfeld „Layoutanpassung“ (Menü Layout) automatisieren.

Hinweis: Voraussetzung ist, dass sich Objekte und Textrahmen an der Vorgabe der Ränder und Seitenspalten orientieren.

In InDesign und Illustrator platzierte Bilder schnell öffnen

In Illustrator verwende ich diesen Tastenbefehl mindestens seit 1990, in InDesign kam ich nie auf die Idee: Doppelklick mit gedrückter Alt-Taste auf ein verlinktes Bild öffnet dieses im Standardprogramm. Das Kontextmenü braucht man also nur, wenn man die Grafik in einem anderen Programm öffnen möchte (InDesign CS5). Diesen Tipp erhielten wir von Änne Ball. Vielen Dank dafür.

Photoshop-Pfadrichtung bei verknüpften Pfaden

Erstellt man in Photoshop Pfade, um beispielsweise ein Objekt freizustellen, benötigt man oft verknüpfte Pfade (Compound Paths). Mit diesen werden innere Formen ausgespart. Genau wie bei Buchstaben, die Punzen ausgespart werden.

Meistens spart Photoshop die inneren Pfade automatisch aus. Aber eben nicht immer! Im Illustrator löst man das Problem, in dem man in der Attribute-Palette die Pfadrichtung ändert. Das geht in Photoshop leider nicht, hier heißt es Pathfinder statt Pfadrichtung. Mit dem schwarzen Zeiger aus der Werkzeugleiste wählt man den Pfad aus. Oben links erscheinen dann vier Pathfinder-Symbole, mit einem Klick auf das vierte Symbol (manchmal auch das Dritte) ist das Problem gelöst.

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