Wir wünschen unseren Lesern und vor allem unseren Kunden alles Gute für 2011!
Ein häufiger Vorsatz für das neue Jahr ist: Abnehmen. Aber dieses Mal verpassen wir InDesign-Dokumenten eine Schlankheitskur.
Wenn man länger an einem InDesign-Dokument arbeitet, wächst die Dateigröße recht ordentlich. Das liegt an der besonderen Struktur der Dokumente. Mit einem „Sichern unter…“ und „Ersetzen“ der Datei kann man es bereinigen und bei manchen Dokumenten die Dateigröße stark verringern. Auch auf Kopieren und Einsetzen von Abbildungen sollte man verzichten, denn so werden Bilder im Dokument gespeichert. Immer mit „Platzieren…“ oder Apfel-D, damit wird das Bild „verlinkt“ und nur eine grobe Vorschau gespeichert. Man kann aber auch unbeabsichtigt Bilder in InDesign-Dokumente einbetten: Wenn gute Pixelbilder eine Auflösung on 72 ppi haben und man diese in InDesign stark verkleinert, ist das fast genauso, als wären sie eingebettet, da ja die Vorschauauflösung 72 ppi ist.
Von allem Ballast kann man Dokumente befreien, in dem man sie als IDML- oder INX-Datei exportiert (Apfel-E). Diese Formate unterstützen keine PlugIns von Drittanbietern – lästige Meldungen beim Öffnen verschwinden – und auch keine Bildvorschau. Falls InDesign mit einem bestimmten Dokument immer wieder abstürzt, ist das Exportieren nach IDML (ab CS4) und INX (bis CS3) sehr empfehlenswert.